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Wednesday, 4 November 2009

Das war es, bitte gehen Sie weiter

es gibt nichts mehr zu sehen. Blogspot ist doof, andere Dinge sind viel schöner, deshalb geht es hier weiter, mit mehr Spass und schönerem Layout.

Künstliche Welten

Danke für Ihre Aufmerksamkeit.

Tuesday, 20 October 2009

What the Movie?

What the Movie?

Was für eine grandiose Zeitverschwendung. Wahrscheinlich kennt das schon jeder, mir was das aber unbekannt. Einfach mal nebenbei Snapshots erraten, ist zwar alt aber der Umfang der Sammlung ist schon beeindruckend.



Monday, 12 October 2009

Cinemassacre's Monster Madness 2009

Liebe Leute, James Rolfe (Cinemassacre) veranstaltet seit dem 01.10. und bis zum 31.10. noch eine Monster Madness, mit einem neuen Video pro Tag. Genau die richtige Einstimmung für den grauen Herbst.

 

Friday, 2 October 2009

The Tale of the Rat that wrote

Verdammt nochmal ich weiß nicht, wie ich zwei youtube-Videos in ein Posting verlinken kann... 

Aber egal. ich schrieb ja schon mal zwei Sätze zu Billy O'Brians Kurzfilm „The Tale of the Rat that wrote“. Nun gibt's das Ding auch bei Youtube. Ein wunderschönes und herzzerreisendes Märchen in bester Dickens Tradition. Unbedingt anschauen.

Teil 2 gibt's hier.


Sunday, 20 September 2009

Twilight Zone - A Small Talent For War

Wie ich schon einmal schrieb, begann meine televisionäre Ausbildung in den 80er, also den 1980ern. Zu diesen Zeiten konnte man sich auch getrost das private Fernsehprogramm zu Gemüte führen. Damals lief z.B. Twilight Zone, zumindest die Neuauflage der 80er Jahre, somit habe ich zu dieser eine engere emotionale Verbindung. Angeregt durch Cinemassacre's Top 10 Twilight Zone Episodes, hier nun einer meiner Lieblinge aus den 80ern: Twilight Zone - A Small Talent For War:


Tuesday, 8 September 2009

District 9

Science Fiction Filme mit ernsten Subtext stellten die letzten Jahre ja eher die Ausnahme am Kinomarkt dar, der Fokus lag auf leicht verdaubarer Kost, die vor allem den technischen Aspekt und den Erstkontakt mit Außerirdischen in den Vordergrund stellte. Da lag es fast nahe, dass Neill Blomkamps District 9 mit viel Vorschusslorbeeren bedacht wurde, versucht er doch zumindest einen politischen Kommentar abzugeben und sich von den üblichen Genrekonventionen ein wenig zu entfernen.
20 Jahre ist nun her, dass die Aliens in Johannesburg gestranded sind, seitdem leben 1,8 Millionen von ihnen unter kaum „menschenwürdigen“ Bedingungen in District 9. Eine Umsiedlung gut 250 Kilometer außerhalb Johannesburgs soll vordergründig bessere Lebensumstände generieren, dient im Kern aber nur einer Entschärfung des schwelenden Konflikts zwischen Menschen und Aliens, gefördert durch Sprachbarriere, Aggressivität und disparaten sozialen Gesellschaftsformen. Die Umsiedlung nimmt Multinational United, eine Art privater Sicherheitsdienst, die bisher vergeblich versuchte die außerirdische Technologie zu adaptieren, bei der Umsiedlung angeführt von Wikus van de Merwe, einem klischee- und vorurteilsbehafteten Bürokraten. Dass die Aktion nicht ganz unproblematisch über die Bühne gehen würde, war abzusehen, spätestens nachdem Wikus mit einem außerirdischen Erreger infiziert wird. Man weiß zunächst nicht ob Blomkamp seine Zuschauer für dumm hält, selbst naiv ist oder wirklich eine politische Allegorie auf Rassismus und Xeniphobie bekunden möchte. Zu offensichtlich der Vergleich zwischen Aliens und der schwarzen Bevölkerung zu Zeiten der Apartheid. Wikus der zunächst als Feind und Fremdkörper im Alien-Ghetto agiert, mutiert durch den Virus selbst zum Außerirdischen und findet sich schnell auf der vermeintlich falschen Seite wieder. Gerade die Methamorphose, die Katharsis, die Wikus durchmacht und zwischen den „Welten“ wandelt birgt ja ein ungemein großes Potential, das gerade durch die Mockumentary nicht nur Einblicke in Wikus' Empfinden, als auch eine mediale Auseinandersetzung verdient gehabt hätte. Die Entscheidung Blomkamps auf den Mockumentary-Stil zu setzen um eine gewisse Relevanz und Authenzität zu vermitteln erweist sich spätestens ab diesem Zeitpunkt als blosse Spielerei, die nicht konsequent umgesetzt wurde. Nicht nur hier zeigt er wenig Beharrlichkeit und verabschiedet sich dann schliesslich davon. Blomkamp negiert ab hier geradezu den bisherigen Verlauf und setzt nun auf blanke Action, die er zugegeben mehr als gekonnt und spannungsreich umsetzt, jeglichen Diskurs aber einfach fallen lässt. So plump Rassismus vordergründig verurteilt wird und man mit Wikus die andere Seite kennenlernt, so widersprüchlich gestaltet sich die Darstellung der Nigerianer, die als kannibalistisches, militaristisches und auch nicht besonders intelligentes Volk in Erscheinung treten, inhaltlich aber keine Rolle übernehmen. Ebenso bleibt die MNU ein abstraktes Gebilde, die zwar skrupellos Wikus' neue Fähigkeiten ausnutzt, sonst aber keine weitere Rolle zugedacht bekommt. Leider kann District 9 dem Genre weder neue Impukse geben, noch zeigt er sich selbst innovativ. Zu vorhersehbar gestaltet sich vor allem Wikus' Part, der am Ende seiner Verwandlung zum Außerirdischen komplett vollzogen hat, aber dennoch seine „menschlichen“ Züge bewahrt hat. Nach Blomkamps These sollten gerade diese nicht erhaltenswert erscheinen. Wie schon „The Dark Knight“ hinterlässt „District 9“ ein zunächst positives Bild, geschuldet einer konzentrierten Handlung und stringenten Umsetzung, hinterlässt aber zusehends einen schalen Beigeschmack.

Saturday, 29 August 2009

Carriers

Vier jungen Menschen schicken die Regie-Brüder Pastor durch eine menschlich ausgedürrte Landschaft, bei jedem Kontakt mit Menschen steht die Frage im Raum, ob diese zu den Virus-Infizierten gehören, das ein Grossteil der Menschheit ausrottete, ein Grundmisstrauen, das man sich schon angewöhnt hat und vermuten lässt dass der todbringende Virus schon länger wütet. Das Leben unserer vier Freunde besteht nur daraus sich nicht zu infizieren und angesichts der Aussichtslosigkeit, trotzdem ein wenig Spass zu haben, da wird dann auch mal ein Golf-Club gekapert. Als Zuschauer wird man geradezu in die Handlung hineingeworfen, keine Erklärung der Ursache oder der näheren Auswirkungen dieser Pandemie, erstaunlicherweise folgt im Verlauf des Films auch keine, die Konzentration richtet sich gänzlich auf die Protagonisten und ihr (veränderndes) Verhalten. Doch genau hier bietet Carriers so wenig überraschendes oder eindringliches. Nicht nur, dass die Figuren seltsam fremd bleiben, ihr Schicksal und das jedes anderen lässt ungewöhnlich kalt. Das ist zum einen den limitierten Darstellern geschuldet, aber auch der schludrigen Inszenierung, die kaum wird das angerissen, was interessant scheint: Die Handhabe eines Infizierter in den eigenen Reihen, diesen Part sogleich wieder verwirft und die Gruppe weiter ziehen lässt. Zudem vermisst man den eigentlichen „Hauptdarsteller“ des Films: Das Virus. Ein wirkliches Bedrohungsszenario wird nicht aufgebaut, die Krankheit stellt sich mehr als Begleiter, denn todbringender Erreger dar. Nur ein Aspekt hätte „Carriers“ interessant werden lassen können. Die Frage wie Menschen mit dem blossen Anblick des Todes und der Ausweglosigkeit ihrer Handlungen umgehen, obgleich eine enge Freundin dieses Schicksal erfährt. Die Problematik wird nur gestreift und nicht weiterverfolgt, am Ende gar ins Absurde geführt. Kurios, dass infizierte Fremde eine praktikable Lösung erhalten und hinter einer Plastikabdeckung mitfahren dürfen, die eigene Freundin aber zurückgelassen und der Bruder kurzerhand erschossen wird. Dies geschieht zudem in einer Beiläufigkeit die sich dann doch gut in die Stimmung des Films einfügt. Beiläufig und Belanglos.

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